Hafenstücke

Der Kaispeicher A liegt am Nordufer – am nördlichen Teil des Hafens. Ein Dreieck mit abgeschnittener Spitze – Kaiserhöft heißt diese Kaispitze – die Elbseite nennt sich Schiffbauerhafen. Der Speicher ist eine Stahlbeton Konstruktion – ausgemauert mit Klinkersteinen. Die an der Elbseite stehenden Kräne sind eine Besonderheit im Hafen.

Sie konnten die Ladung (Kakao, Kaffee und auch Pistazien) direkt vom Schiff in den fünften Boden hieven. An der Elbseite ist die Laderampe zum Teil durch ein Dach mit Säulen geschützt. Die einzelnen Luken zeigen ihre schwarzen Nummern, und eine Bahnschiene zieht sich an der Laderampe bis hin zur Spitze . Neunzehn Ständer hat dieser Vorbau und ist circa einhundert Meter lang. Der Haupteingang in den Wintermonaten ist auf der Landseite.

Der Kaispeicher A hat 976 Säulen 5 Fahrstühle, von denen einer in Betrieb ist – fünf Stockwerke und einen Abfangboden. Es gibt ein Kiesdach und einen Balkon mit Blickrichtung Hafen/Baumwall. Die Ladeluken sind aus Holz, sechs Treppenaufgänge sind vorhanden – im zweiten Stock gab es Wasch und Aufenthalts räume – Hier gibt es die einzigen Fenster, die auf den Dalmannkai sehen.

Alle anderen Böden haben Luken für die Lüftung. Im zweiten Stock ist ein Fenster mit Gitter und einem Vorhang – ein Künstler hat die Speicherstadt und Blankenese auf gelbem Grund gemalt- sozusagen freischwebend, wie auch den Kaispeicher A vor dem Krieg.

Ausstellung