“Sprung über die Elbe, eine Reise in den Süden“

Heute stand ich in der Fährstrasse, am füheren Fähranleger Wilhelmsburg – von dort aus sieht man das jetzige Centrum, den Michel, den Fernsehturm und kann ermessen, wie kurz der Sprung über die Elbe sein kann !
Vergleicht man das Alsterufer mit dem Ernst – August – Kanal in Wilhelmsburg, sehe ich schwingende Trauerweiden da wie dort, die ihre langen Arme bis zur Wasseroberfläche beugen.
Ich möchte den Sprung über die Elbe mit sinnlicher Überzeugungskraft umsetzen, ihn optisch in Szene setzen. Die Idee, eine Brücke vom Baumwall bis Harburg bzw. Wilhelmsburg zu schlagen. Dies geht nicht besser als auf der Elbe, weil der Fluss die natürliche Verbindung zwischen dem Zentrum und seinen südlichen Stadtteilen ist.
Mit einigen Schülern von zwei Schulen, aus der Gesamtschule Kirchdorf in Wilhelmsburg und der Rudolf-Roß Gesamtschule in der Neustädter Strasse gehe ich auf eine kleine Schiffsreise.
Während dieser Fahrt haben mir etwa 15 der 14-16 jährigen Schüler Fragen über ihre Gefühle zu ihrer Stadt, ihre Heimatgefühle und ihre Wünsche zu ihrem Sprung über die Elbe beantwortet.
Es ist eine Reise auf der Elbe, die alte Fährverbindung durch den Reiherstieg, auf beiden Seiten an Firmen und arbeitenden Menschen vorbei, an Wilhelmsburg entlang bis zum alten Anleger Harburg. Der Kaispeicher A mit Mediaport und Hafencity ist Ausgangspunkt und Endpunkt meiner Reise über die Elbe.

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